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Die Marktanalyse richtet sich an Eigentümer, Käufer und Beobachter, die Münchner Quartalspreise verstehen wollen, ohne ein Verkaufsangebot zu erhalten. Sie ist redaktionell, kostenlos und führt zu keiner Makler- oder Beratungsbeziehung.

Was die Analyse enthält

  • Zeitreihe 2016–2026 für Wohnungskaufpreise auf Stadtteilebene, getrennt nach Transaktionspreisen (Gutachterausschuss München) und Angebotspreisen (aggregierte Portal-Auswertungen).
  • Quartalsvergleich Schwabing, Sendling, Trudering-Riem mit Unterscheidung zwischen Lageprämie im Altbaubestand und Neubau-Effekten im Messestadt-Riem-Segment.
  • Bauzins-Verlauf nach Europace-Daten: vom Tiefstand 2021 über die Spitze 2023 bis zur Bewegung 2025.
  • Baukosten nach dem Baupreisindex der Destatis, abgegrenzt gegen nationale Benchmarks.
  • Energieeffizienz-Effekte nach Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024) und EU-Gebäuderichtlinie, ausgewertet nach Neubau-Anteil je Stadtteil.

Was die Analyse nicht enthält

  • Keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung, keine individuelle Wertermittzung, keine Finanzierungsberatung.
  • Keine bezahlten Produkte, keine Provision, keine Vermittlung von Objekten oder Darlehen.
  • Keine erfundenen Metriken: Wo eine Zahl nicht belegbar ist, steht eine qualitative Einordnung.
Parkstadt Schwabing bei Tageslicht, gesehen von der Schenkendorfbrücke
Parkstadt Schwabing. Bild: Srihari Thalla — CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons).

Methodik in Kürze

Wir trennen konsequent drei Ebenen: nationale Benchmarks (Destatis Baupreisindex, Deutschland), städtische Transaktionspreise (Gutachterausschuss München, Kaufpreisspiegel) und Angebotspreise (Portale). Nur so bleibt sichtbar, dass ein nationaler Trend am Stadtteilrand anders wirken kann als im Zentrum. Prognosen sind als solche gekennzeichnet; für 2026 liegen Teiljahresdaten vor, die nicht als vollständiges Jahr dargestellt werden.

Stadtteilprofile

Schwabing — Lageprämie trifft Altbau

Im Wilhelminianischen Bestand bestimmt die Lage den Preis stärker als das Energielabel. Die Analyse zeigt, wie Angebotspreise 2022 ihren Höchststand erreichten und 2023–2024 zurückgingen, während Transaktionspreise zeitversetzt und schwächer reagierten.

Sendling — Nachverdichtung an der U-Bahn-Achse

Sendling verbindet Altbestand mit neuer Nachverdichtung. Die Preisbewegung seit 2016 fiel hier moderater aus als in Schwabing; der Rückgang 2023–2024 war an den Rändern deutlicher. Die Datenreihe trennt beide Effekte.

Westansicht der Margartenkirche im Stadtteil Sendling
Sendling, Margartenkirche. Bild: MichaOtG — CC0 (Wikimedia Commons).

Trudering-Riem — Neubau, Bauzins, Energieklasse

In der Messestadt Riem dominiert der Neubau. Hier hängen Preise unmittelbar am Bauzins (Europace) und am Baukostenindex (Destatis). Energieeffiziente Klassen schlagen sich hier sichtbarer im Preis nieder als im Altbaubestand.

Wie Sie die Analyse erhalten

Die Marktanalyse wird auf Anfrage als redaktioneller Bericht bereitgestellt. Dabei entstehen weder Gebühren noch eine Vertragsbeziehung. Stellen Sie Ihre Anfrage über das Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch.

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